Unser erstes Mal … nach Stockholm mit dem Wohnmobil

Ja, Schweden, Schweden sollte es sein! Denn Stephanie Paas erinnerte sich plötzlich wieder: Ihr Vater erzählte ihr als Kind immer diese Geschichte von seiner grooooßen Reise nach Skandinavien. Dorthin war er als Jugendlicher mit seinen besten Freunden gefahren – im Camping-Bus. Viele Jahre später hat es Stephanie Paas nun ihrem Vater gleichgetan. Mit ihrem Freund startete sie ins gleiche Abenteuer und fuhr im Wohnmobil nach Stockholm

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Stephanie Paas, 32 Jahre, Innenarchitektin aus Düsseldorf

Unterwegs: Mit Freund zwei Wochen mit dem Wohnmobil nach Stockholm im Juni 2016

Stephanies Leidenschaften: mit Freunden kochen und gute Gespräche führen, Trends im Bereich Mode und Design verfolgen, Kunst und Architektur entdecken, im Sonnenschein Fahrrad fahren und Inlineskaten

Jede Geschichte hat ihre Vorgeschichte:

Mein Vater und die Dia-Abende von seiner Skandinavienreise: Das waren Bilder von fremden Landschaften, manchmal üppig grün, manchmal ganz karg, von endlosen Straßen, rotbraun und weiß gestrichenen Holzhäusern und glücklichen Gesichtern. Ich wusste genau, irgendwann würde auch ich mit einem Wohnmobil in den Norden reisen. Während meines Architekturstudiums gewann ich dann tatsächlich einen Wohnmobil-Konstruktionspreis.

 

 

Reisen im Wohnmobil wurde für uns zum großen Kino. Wir konnten uns kaum sattsehen!

 

Zusätzlich zum Preisgeld gab es noch eine Testreise in einem LMC-Wohnmobil obendrauf! Doch mein Studium und danach der Berufsalltag hielten mich davon ab, diesen Testurlaub einzulösen. Meine Reisen führten mich zu sonnigen Stränden oder in ferne Städte, natürlich mit dem Flugzeug. Aber dann, nach einigen Jahren, erinnerte ich mich wieder an meinen Preis – und erhielt prompt ein freundliches Ja, als ich ihn nach so langer Zeit einlösen wollte.

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Storebaeltbruecke

Unterwegs mit sieben Metern

Es war nicht verwunderlich, dass unser Ziel schnell feststand: Stockholm. Am Tag der Abreise wurde mir und meinem Freund dann erst klar, worauf wir uns eingelassen hatten. Unser LMC Cruiser 662 g hatte alles: Klimaanlage, Fernseher, Bad, Küche, Spurhalteassistent, Rückfahrkamera und mehr, war aber sieben Meter lang, zweieinhalb Meter breit und dreieinhalb Tonnen schwer. Ein prächtiges, aber auch mächtiges Gefährt. Trotz Einweisung bei der Wohnmobilfirma hatten wir ganz schön Respekt. Erstaunlicherweise fuhren sich die Kilometer aber dann viel leichter als erwartet und wir erreichten wie geplant als erste Station St. Peter-Ording mit seinem schier unermesslichem Wattmeerstrand. Dort blieben wir nur eine Nacht, unser Ziel war ja noch weit. Je weiter wir kamen, umso spezieller wurde unser Unterwegssein. Auf der atemberaubenden, 18 Kilometer langen Storebaeltbrücke, die West- und Ostdänemark verbindet, stellten wir fest, dass sich unsere anfängliche Anspannung völlig gelegt hatte, weil sich der mächtige LMC Cruiser so geschmeidig fuhr und so selbstverständlich manövrieren ließ.

Schweden –  wir kommen!

Sobald wir über die kühne Öresundbrücke schwedischen Boden erreichten, Malmö hinter uns ließen und durch das gemütliche Smaland mit seinen Wäldern und vielen großen und kleinen Seen steuerten, wurde uns die hohe Qualität dieses Reisens bewusst. Im Wohnmobil fuhren wir so was von entschleunigt durch die Landschaft. Und weil wir so hoch saßen, reichte unser Blick weiter.

 

Im Wohnmobil fuhren wir entschleunigt durch die Landschaft und weil wir so hoch saßen, reichte unser Blick weiter

 

Reisen wurde irgendwie zu großem Kino. Wir konnten uns kaum sattsehen. Und als wir uns auf dem luxuriösen Campingplatz „Västervik Resort – Lysingsbadet“ eine Pause gönnten, hatten wir spätestens zu diesem Zeitpunkt die Vorteile des Reisens mit dem Wohnmobil erkannt: Jetzt waren wir immer und überall zu Hause!

Immer und überall zuhause mit dem Wohnmobil in Schweden

Mittsommerzeit in Stockholm

Mittsommergenuss

Und dann Stockholm zur Mittsommerzeit! Die Bewohner und Besucher strahlten vor Begeisterung! Denn die Nächte hatten praktisch aufgehört zu existieren. Die Sonne ging zwar für vier Stunden unter, doch diese schöne, freundliche Stadt blieb weiter in ein fast irreales bläuliches Polarlicht getaucht. Diese Intensität, diese Lebensfreude, diese Feier des Augenblicks! Doch irgendwann hieß es wieder nach Hause fahren. So rollten wir quer durchs Land bis an die Westküste und genossen unsere große Freiheit im Unterwegssein. Und auch das war neu für mich: Wir fühlten uns unabhängig, den Horizont fest im Blick, und gleichzeitig fühlten wir uns unglaublich geborgen im Womo, weil wir alles dabeihatten, was wir brauchten. Als wir Göteborg erreichten, wurde uns wehmütig bewusst, dass ab hier definitiv unser Heimweg begann.

 

Stockholm – diese schöne, freundliche Stadt – taucht die Mittsommersonne in ein fast irreales bläuliches Polarlicht. Diese Intensität, diese Lebensfreude, diese Feier des Augenblicks!

Unser Resümee

Wir hatten das Gefühl, Ewigkeiten unterwegs zu sein. Unser Wohnmobil ist in der Zeit zu unserem Zuhause geworden. Wir hatten unglaublich viel gesehen und konnten auf einen Urlaub zurückschauen, der uns gezeigt hatte, dass es sich oft lohnt, neue Erfahrungen zu machen. Als wir das „Rolling Home“ bei LMC gegen unser Auto eintauschten und losfuhren, dachten wir, direkt auf dem Asphalt zu sitzen. Der Luxus einer erhöhten Sitzposition war vorüber. Und noch bevor wir daheim ankamen, hatten wir beschlossen, dass dies sicherlich nicht unsere letzte Reise mit einem Wohnmobil sein würde – denn kein Hotel der Welt kann diesen Abwechslungsreichtum bieten!

Zuhause in Schweden mit dem LMC-Wohnmobil

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